FLIEHKRAFTBREMSEN

Sichere Geschwindigkeitsbegrenzung durch Fliehkraftbremsen

Starke Bremsen sorgen für Zuverlässigkeit – unsere Fliehkraft für Ihre Sicherheit.

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Darauf können Sie bei jeder Flie

Sie benötigen eine Fliehkraftbremse zur Sicherung Ihrer Anwender und Anwendungen? Dann sind Sie hier genau richtig. Die Fliehkraftbremse arbeitet nach demselben Prinzip wie unsere Fliehkraftkupplungen – nur dass das Gehäuse hier fixiert und gegen Verdrehen gesichert ist, statt selbst zu rotieren.

Gut zu wissen: Eine Fliehkraftbremse bremst nicht bis zum Stillstand. Ihre Hauptaufgabe ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf ein sicheres Niveau.

Vorteile auf einen Blick

Zusätzliche Sicherheit

Eigenständige Sicherheitseinrichtung für Ihre Anwender und Anwendungen.

Unabhängig von Energiezufuhr

Rein mechanisch – arbeitet zuverlässig ohne Strom oder Hydraulik.

Bewährtes Backup-System

Häufig als mechanische Rückfallebene zur elektronischen Bremse im Einsatz.

Günstiger Unterhalt

Einfacher, kostengünstiger Austausch von Bremsbelägen und Zugfedern.

Flexible Bauform

Auf Wunsch auch ohne eigenes Gehäuse lieferbar, falls bereits vorhanden.

Individuell ausgelegt

Auf Ihre Anwendung und Anforderungen zugeschnitten.

40+ Jahre Erfahrung

Langjähriges Know-how in der Auslegung sicherheitsrelevanter Bauteile.

Technische Tiefe

  • Funktionsprinzip & Einschaltung
  • Dimensionierung
  • Erwärmung & Aufbau
Funktionsprinzip & Einschaltung

Funktionsprinzip

Geführte Gewichtselemente in Rotation versetzt erfahren eine radiale Kraftkomponente, welche diese nach Außen beschleunigt. Diese Kraft wird bis zur definierten Einschaltdrehzahl durch Federkräfte kompensiert.

Bei Erreichen der Einschaltdrehzahl liegen die Reibbeläge im Gehäuse an und der Drehmomentenaufbau am Gehäuse beginnt. Steigerung der Drehzahl führt zu quadratisch steigenden Kräften und somit zu steigenden Drehmomenten. Die Bremse befindet sich im Anfang des Arbeitsbereiches. Der Arbeitsbereich liegt zwischen Einschaltung und dem Drehmomentengleichgewicht zwischen Lastmoment und Bremsmoment. Dieses Drehmomentengleichgewicht muss im Rutschbereich der Bremse liegen.

Solange die Fliehkraftbremse nicht eingeschaltet ist, also die Federkraft die Fliehkraft überwiegt, arbeitet das System berührungsfrei und ohne Verluste. Um die Bremsfunktion nicht zu beeinträchtigen sind Fett, Öl und Nässe von den Reibflächen fernzuhalten.

Durch Variation der Federauslegung, des Reibwerkstoffes, der Baugröße, der Anzahl paralleler Elemente und der Betriebsdrehzahl werden Einschaltdrehzahl und Bremsmoment bestimmt und auf den jeweiligen Einsatzfall angepasst.

Einschaltung

Grundsätzlich richtet sich die Einschaltdrehzahl nach dem Gleichgewicht von Lastmoment und Bremsmoment. Da die Leistung einer Fliehkraftbremse mit steigender Drehzahl quadratisch zunimmt ist eine Mindest-Betriebsdrehzahl des Bremssystems erforderlich.

Die Einschaltdrehzahl einer Fliehkraftbremse beschreibt die Drehzahl bei der die Masse der Fliehgewichte, durch die auf sie wirkenden Fliehkräfte, die Rückhaltekraft der Federn überwindet. Durch Wahl unterschiedlich starker Federn, welche die Fliehgewichte unterschiedlich lange zurückhalten, kann die Einschaltdrehzahl variiert werden. Eine Fliehkraftbremse kann, aufgrund dieser Zusammenhänge, ein System nicht bis zum Stillstand abbremsen, häufig dienen sie als Geschwindigkeitsbegrenzer.

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Dimensionierung

Dimensionierung

Fliehkraftbremsen sind in der Regel sicherheitsrelevante Bauteile – eine sorgfältige Auslegung ist daher unumgänglich. Folgende Parameter sind entscheidend:

• Betriebsdrehzahl

• Einschaltdrehzahl

• Häufigkeit der Bremsvorgänge

• Bremsdauer

Erwärmung & Aufbau

Erwärmung

Reibung erzeugt Wärme, so wandelt eine Fliehkraftbremse die geleistete Reibarbeit komplett in Wärme um. Die Wärme entsteht direkt im Reibkontakt und erwärmt im Wesentlichen das Material welches direkt am Reibkontakt beteiligt ist (siehe Abb.).

Die Hitzeentwicklung ist dabei abhängig von den jeweiligen Einsatzbedingungen als auch von folgenden Faktoren:

  • Bremsmoment
  • Größe der Reinfläche
  • Bremsdauer

Durch Wärmeleitung stellt sich eine Wärmeverteilung in der gesamten Bremse ein. Die Temperatur steigt zu Beginn der Bremsung stark an und flacht im weiteren Verlauf ab, bis ein Maximum erreicht ist. Bei der Auslegung einer Bremse ist darauf zu achten, dass die maximal zulässigen Temperaturen im Reibkontakt nicht überschritten werden, da sonst ein wesentlich erhöhter Verschleiß am Reibbelag auftritt.

Durch diese thermische Überbelastung verändern sich die Reibwerte signifikant und können die Funktion der Bremse negativ beeinflussen. Aufgrund der entstehenden Oberflächentemperaturen sind unter Umständen Schutzeinrichtungen im Bereich der Bremse notwendig.

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Aufbau

Jede Fliehkraftbremse besteht aus einer Profilnabe, auf der Fliehgewichte durch Belagbügel mit Bremsbelägen durch Zugfedern zusammengehalten werden. Das Innenleben der Bremse wird in das Bremsgehäuse mit Kugellager eingepresst und mit Hilfe von Deckscheiben und Sicherungsringen gesichert.

Einsatzgebiete

Das Hauptanwendungsgebiet liegt in der Geschwindigkeitsbegrenzung beim sicheren Senken von Personen oder Lasten – von Abseilgeräten bis zu Freizeitanwendungen wie Seilbahnen.

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Eine Übersicht unserer

Fliehkraftbremse mit Zwischenbaugehäuse für Zahnstangenantrieb

Fliehkraftbremse zum Einbau in Kundenseitiges Gehäuse

Fliehkraftbremse zum Anflanschen mit geschlossenem Gehäuse

Fliehkraftbremse mit Zwischenbaugehäuse

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Fliehkraftbremse ohne Gehäuse

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