Starke Bremsen sorgen für Zuverlässigkeit – unsere Fliehkraft für Ihre Sicherheit!

Fliehkraftbremsen

Fliehkraftkupplungen Gehäuse Centrifugal Clutch housing

Fliehkraftbremse ohne Gehäuse

Wie funktioniert eine Fliehkraftbremse

Sie benötigen eine Fliehkraftbremse zur Sicherung Ihrer Anwender und Anwendungen? Dann sind Sie hier genau richtig. Hier finden Sie einen Überblick über Funktion und Vorteile der Amsbeck Fliehkraftbremsen:


Die Fliehkraftbremse arbeitet prinzipiell wie eine Fliehkraftkupplung. Bei der Kupplung ist das Gehäuse nicht fixiert und beginnt zu rotieren, wenn die Einschaltdrehzahl der Kupplung erreicht ist und überträgt Drehmoment bei steigender Drehzahl. Bei der Fliehkraftbremse ist das Gehäuse fixiert und gegen Verdrehen gesichert.

 

Gut zu wissen: Eine Fliehkraftbremse bremst nicht bis zum Stillstand. Die Hauptanwendung für Fliehkraftbremsen ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf sicheres Niveau.


Funktionsprinzip von Fliehkraftbremsen

Geführte Gewichtselemente in Rotation versetzt erfahren eine radiale Kraftkomponente, welche diese nach Außen beschleunigt. Diese Kraft wird bis zur definierten Einschaltdrehzahl durch Federkräfte kompensiert.


Bei Erreichen der Einschaltdrehzahl liegen die Reibbeläge im Gehäuse an und der Drehmomentenaufbau am Gehäuse beginnt. Steigerung der Drehzahl führt zu quadratisch steigenden Kräften und somit zu steigenden Drehmomenten. Die Bremse befindet sich im Anfang des Arbeitsbereiches. Der Arbeitsbereich liegt zwischen Einschaltung und dem Drehmomen­tengleichgewicht zwischen Lastmoment und Bremsmoment. Dieses Drehmomentengleichgewicht muss im Rutschbereich der Bremse liegen.


Solange die Fliehkraftbremse nicht eingeschaltet ist, also die Federkraft die Fliehkraft überwiegt, arbeitet das System be­rührungsfrei und ohne Verluste. Um die Bremsfunktion nicht zu beeinträchtigen sind Fett, Öl und Nässe von den Reibflächen fernzuhalten.


Durch Variation der Federauslegung, des Reibwerkstoffes, der Baugrö­ße, der Anzahl paralleler Elemente und der Betriebsdrehzahl werden Einschaltdrehzahl und Bremsmoment bestimmt und auf den jeweiligen Einsatzfall angepasst.

Fliehkraftkupplung Centrifugal Clutch

Fliehkraftbremse

Einschaltung der Fliehkraftbremse

Grundsätzlich richtet sich die Einschaltdrehzahl nach dem Gleichgewicht von Lastmoment und Bremsmoment. Da die Leistung einer Fliehkraft­bremse mit steigender Drehzahl quadratisch zunimmt ist eine Min­dest-Betriebsdrehzahl des Bremssystems erforderlich. Die Einschaltdrehzahl einer Fliehkraftbremse beschreibt die Drehzahl bei der die Masse der Fliehgewichte, durch die auf sie wirkenden Fliehkräfte, die Rückhaltekraft der Federn überwindet. Durch Wahl unterschiedlich starker Federn, welche die Fliehgewichte unterschiedlich lange zurück­halten, kann die Einschaltdrehzahl variiert werden. Eine Fliehkraftbrem­se kann, aufgrund dieser Zusammenhänge, ein System nicht bis zum Stillstand abbremsen, häufig dienen sie als Geschwindigkeitsbegrenzer.


Dimensionierung

Fliehkraftbremsen sind in der Regel sicherheitsrelevante Bauteile, eine sorgfältige Auslegung und Betrachtung der Einsatzbedingungen ist daher unumgänglich. Zur korrekten Auslegung der Fliehkraftbremse sind neben der jeweiligen Anwendung daher folgende Parameter von Bedeutung:

  • Betriebsdrehzahl
  • Einschaltdrehzahl
  • Häufigkeit der Bremsvorgänge
  • Bremsdauer
Erwärmung der Fliehkraftbremse grafische Darstellung

Erwärmung der Fliehkraftbremse

Reibung erzeugt Wärme, so wandelt eine Fliehkraftbremse die geleis­tete Reibarbeit komplett in Wärme um. Die Wärme entsteht direkt im Reibkontakt und erwärmt im Wesentlichen das Material welches direkt am Reibkontakt beteiligt ist (siehe Abb.). Die Hitzeentwicklung ist dabei abhängig von den jeweiligen Einsatzbedingungen als auch von folgenden Faktoren:

  • Bremsmoment
  • Größe der Reinfläche
  • Bremsdauer


Durch Wärmeleitung stellt sich eine Wärmeverteilung in der gesamten Bremse ein. Die Temperatur steigt zu Beginn der Bremsung stark an und flacht im weiteren Verlauf ab, bis ein Maximum erreicht ist. Bei der Auslegung einer Bremse ist darauf zu achten, dass die maximal zulässigen Tempe­raturen im Reibkontakt nicht überschritten werden, da sonst ein wesent­lich erhöhter Verschleiß am Reibbelag auftritt. Durch diese thermische Überbelastung verändern sich die Reibwerte signifikant und können die Funktion der Bremse negativ beeinflussen. Aufgrund der entstehenden Oberflächentemperaturen sind unter Umständen Schutzeinrichtungen im Bereich der Bremse notwendig.

Aufbau der Fliehkraftbremse

Jede Fliehkraftbremse besteht aus einer Profilnabe, auf der Fliehgewichte durch Belagbügel mit Bremsbelägen durch Zugfedern zusammengehalten werden. Das Innenleben der Bremse wird in das Bremsgehäuse mit Kugellager eingepresst und mit Hilfe von Deckscheiben und Sicherungsringen gesichert.

 

Anwendungsgebiete auf einen Blick:

Geschwindigkeitsbegrenzung bei Senkung von Personen oder Gewicht aus Höhen zum Boden:

  • Torsysteme und Feuerschutzvorhänge
  • Freizeitanwendungen wie z. B. Seilbahnen

 

In welchen Anwendungsgebieten findet die Fliehkraftbremse ihren Einsatz?

Das Hauptanwendungsgebiet liegt bei der Geschwindigkeitsbegrenzung. Häufig befinden sich in Abseilgeräten Fliehkraftbremsen, die Personen bei Gefahren sanft zu Boden senken. Die Sicherheitstechnik ist ein breites Feld der Fliehkraftbremse.


Neben Abseilgeräten werden Fliehkraftbremsen in Kränen, Aufzügen, Torsystemen und Feuerschutzvorhängen verwendet. Aber auch in Freizeitanwendungen wie Seilbahnen, die Sie sicher kennen oder auch schon verwendet haben, werden Personen gesichert.

 

 

Welche Vorteile gewinnen Sie bei der Verwendung von Amsbeck Fliehkraftbremsen?

 

  • Als Sicherheitsbremse bietet die Fliehkraftbremse eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung für Ihre Anwender und Anwendungen. Ideal für Bremssysteme geeignet.


  • Sie wird häufig als Backup-Bremssystem zur elektronischen Bremse eingesetzt.


  • Die Fliehkraftbremse arbeitet rein mechanisch und hat den Vorteil, dass sie unabhängig von sonstiger Energiezufuhr zuverlässig und sicher die Geschwindigkeit abbremst, bis eine zulässige Absenkgeschwindigkeit erreicht ist.


  • Wenn Ihrerseits ein Bremsgehäuse vorhanden ist, liefern wir die Fliehkraftbremse ohne Gehäuse.


  • Einfacher und kostengünstiger Austausch von Verschleißteilen wie Bremsbelägen und Zugfedern


  • Individuell an Ihre Anwendung und Anforderungen angepasst. Beispiele finden Sie in der Übersicht weiter unten.


  • Seit mehr als 40 Jahren Erfahrung und KnowHow


Möchten Sie prüfen, ob das Prinzip der Fliehkraftbremse für Ihre Anwendung geeignet ist? Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch, per Kontaktformular oder E-Mail. Die technische Auslegung stimmt unser Team gerne mit Ihnen ab.

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Technische Zeichnung Fliehkraftbremse ohne Gehäuse